
PHYSISCHE EBENE
Diese Ebene bezieht unsere Strukturen, wie Organe, Knochen und Haut, sowie die biochemischen Prozesse im Körper mit ein. Zur Diagnostik gehören körperliche Untersuchungen. Die Behandlung erfolgt durch die Anregung Ihrer körperlichen Selbstheilungskräfte durch ausgewählte pflanzliche und homöopathische Heilmittel.
Ganzheitliche Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
Die Pflanzenheilkunde ist eine der ältesten Behandlungsmethoden, nicht nur in Deutschland. Überlieferungen gehen weit zurück. Bekannte Vertreter sind Galen und Paracelsus und Hildegard von Bingen.
Heutzutage beruht das Wissen von der Wirkungsweise nicht mehr nur durch überlieferte Traditionen, sondern wird seit einigen Jahren intensiv erforscht und bestätigt in vieler Hinsicht den Einsatz der Pflanzen.
Viele heimische Pflanzen sind anwendbar für unsere Beschwerdebilder. Jedoch sollten Sie vorsichtig sein, denn auch giftige Vertreter sind bei uns zu finden.
Mittlerweile werden die Pflanzenextrakte von vielen Arzneimittelfirmen angeboten. Dabei ist auf eine schonende Herstellung zu achten.
Ganzheitlich betrachtet leben wir als Mensch von den Pflanzen, von der Ernährung, über die Kleidung hin zur Freude ihrer Schönheit und ihrer Heilkraft.
Pflanzen zeigen durch ihre Form, ihren Wuchsstandort und Wirkstoff dem Pflanzenkundigen für welchen Menschen in welcher persönlicher Lebenssituation sie zur Entfaltung ihrer Heilkraft gewählt werden kann.
Bevorzugt verwende ich pflanzliche Urtinkturen, die durch ein bewusstes und schonendes Herstellungsverfahren, ihre vollständige Wirkungen entfalten können.
Homöopathie
Begründer der Homöopathie ist der Leipziger Dr. med. Samuel Hahnemann (1755-1843), der mit seiner Methode einen ganzheitlichen Ansatz hervor heben möchte. Ein grundlegender Ansatz ist das "Simile-Prinzip", welches bedeutet, dass "Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt".
Die Ausgangssubstanzen (nicht nur Pflanzen, auch Metalle, Tiere uvm.) werden in einem speziellen Verfahren potenziert, welches eine weitere wichtige Grundlage der Homöopathie ist.
Die homöopathischen Mittel können einzeln oder als Komplexmittel verabreicht werden, je nach dem gewünschten Behandlungsansatz und -ziel.
In meiner Arbeit beziehe ich parallel auch das anthroposophische orientierte Menschenbild mit ein, so dass ich gerne Mittel von Wala und Weleda einsetze.
Bachblüten
Die Bachblütentherapie kommt aus England und wurde dort von dem Dr. med. Edward (1886-1936) Bach in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt. In Deutschland ist die Verbreitung dieser sanften Heilmethode Mechthild Scheffer zu verdanken.
Die 38 Essenzen setzten sich aus 37 Blüten und dem Quellwasser zusammen, welche noch heute nur an bestimmten Fundorten gesammelt werden dürfen.
Von Bach wurden die Blütenauszüge denen von ihm entdeckten Gemütszuständen zugeordnet und keinen bestimmten Krankheitssymptomen.
Deshalb möchten die Bachblüten hinter die Krankheitssymptome schauen und an dem seelisch-psychischen Ursprung ansetzen.
Die Anwendung der Bachblüten ist in der Regel nebenwirkungsfrei und verträgt sich mit anderen Therapiemethoden.
"Mit jedem Schritt und Tritt, den wir in der Natur machen, begegnen wir stets neuen Pflanzen, die für uns höchst nützlich und heilbringend sind."
Sebastian Kneipp